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Hektik adieu: Urlaub auf Europas trögen Strömen

 

Rhein, Main, Mosel und Saar

KoelnRomantik und Kulturdenkmäler

Malerische Landschaften, herausragende Bauwerke und jahrtausende alte Städte: Der Rhein gilt als Route der Romantik. Neben den großen Kathedralen von Köln und Speyer ist das Obere Mittelrheintal ein Highlight: Teil des UNESCOWelterbes, mit seinen rund 40 Burgen und dem sagenumwobenen Loreley-Felsen – oder lieber eine Fahrt gen Norden? Sie kombiniert die weiten Marschgebiete der Niederlande mit den Städten Amsterdam und Antwerpen. Nicht zu vergessen die kleinen Schwestern des Rheins: Die Mosel windet sich durch enge Schleifen vorbei an sonnenverwöhnten Weinhängen und Fachwerkstädtchen. Cochem gilt als einer der schönsten Orte des Tals – von der Reichsburg eröffnet sich ein grandioser Blick auf den Fluss. Der Main ist an seinen Ufern zum Teil dicht bewaldet und führt in historische Städte wie Miltenberg und Würzburg. Höhepunkt auf der Saar ist ein Ausflug zur Großen Saarschleife.

Top-Tipp : Trier an der Mosel ist die älteste Stadt Deutschlands. Davon zeugen zahlreiche Römerbauten wie das Amphitheater oder die Kaiserthermen.

 

Donau

Von Hauptstadt zu Hauptstadt

PassauWien, Bratislava, Budapest, Belgrad – die Metropolen reihen sich wie Perlen auf einer Schnur aneinander. Kein Wunder, dass der Strom der mit Abstand beliebteste Reiseweg der Deutschen zu Wasser ist. Die meisten Touren starten ab Passau und führen durch die niederösterreichische Wachau, ein liebliches Stromtal mit Weinbergen, Obstgärten, Klöstern und Burgen. Unbedingt ansehen: Auf einem 60 Meter hohen Bergrücken über dem Ort Melk thront das gleichnamige Benediktinerstift, einer der schönsten Barockbauten Europas. Wer genug Zeit mitbringt, kann über Serbien und Rumänien bis zum Donaudelta am Schwarzen Meer fahren. Im ukrainischen Vilkovo heißt es dann „Bitte umsteigen!“: Mit Ausflugsbooten erkunden die Gäste die kleinen Kanäle des Feuchtgebiets, das allein über 300 Vogelarten beheimatet.

Top-Tipp : An der Grenze von Serbien zu Rumänien passieren die Schiffe das „Eiserne Tor” – ein imposantes Durchbruchstal mit steil aufragenden Felswänden in den Südkarpaten.

 

Elbe, Moldau, Oder, Ostsee

ElbsandsteingebirgeZeitreise durch die Geschichte

Die Tour für Kulturfreunde: Neben der berühmten Porzellanmanufaktur in Meißen und der Lutherstadt Wittenberg steht Dresden auf dem Programm. Ihren Spitznamen Elbflorenz verdankt die Stadt ihren Kunstschätzen und Prachtbauten, wie Zwinger, Semperoper und Frauenkirche. Im Süden präsentiert sich das Elbsandsteingebirge. Auf einer gemächlichen Flusstour genießen Reisende das Landschaftskino mit Tafelbergen, schroffen Felsschluchten und sanften Tälern. Weiter geht es auf der Moldau bis nach Prag. Wie steht es mit einem Bummel über die Karlsbrücke – oder durch die Altstadt vorbei am gotischen Rathaus mit der Astronomischen Uhr und der Theynkirche? Wer die Oder entlangfährt, besucht alte Hansestädte wie Stettin oder Stralsund mit ihrer mittelalterlichen Stadtmauer. Plus: Strandspaß und Bäderarchitektur auf Rügen.

Top-Tipp : Ab Eberswalde an der Oder lohnt ein Abstecher zur Ruine des 1272 gegründeten Zisterzienser-Klosters Chorin, ein bedeutendes Beispiel norddeutscher Backsteingotik.

 

Rhône und Saône

Bocuse lässt Grüssen

AvignonVorbei geht es an blühenden Lavendel- und Sonnenblumenfeldern, weltbekannten Weinregionen und mittelalterlichen Orten. Urlaub auf Rhône und Saône ist ein Fest für alle Sinne, nicht zuletzt dank der exquisiten Küche auf dieser Route. Die Markthallen von Lyon wurden sogar nach Paul Bocuse benannt, dem berühmten Chefkoch, der hier regelmäßig einkauft. Erstklassigen Burgunder kosten Besucher zum Beispiel in Chalon-sur-Sâone. Auch an Kulturschätzen ist die Region reich: Das Kloster von Cluny, nahe Tournus, war einst die größte christliche Kirche der Welt – die Überreste der fünfschiffigen Kirche beeindrucken noch heute. Der Papstpalast und die viel besungene Brücke von Avignon sind ebenso sehenswert wie Arles mit der römischen Arena und dem Gräberfeld Les Alyscamp. Von hier aus bietet sich ein Abstecher in die Künstler-Stadt Aix-en-Provence oder in die Camargue an.

Top-Tipp : Die Ardèche-Schlucht im Norden der Provence bietet Besuchern ein unvergessliches Naturschauspiel mit schroffen Steilhängen und üppig grünen Wäldern.

 

Seine

Chateau de GaillardRichard Löwenherz war auch schon da

Start in der Stadt der Liebe: Von der Anlegestelle in Paris ist es nicht weit bis zum Eiffelturm, weiter geht’s auf die Champs-Elysées, zum Triumphbogen und zum Louvre. Ein Besuch des Barockschlosses von Sonnenkönig Ludwig XIV. in Versailles gehört ebenfalls zu einer Seine-Reise. Entlang der Ufer warten zahlreiche Kleinode darauf, entdeckt zu werden: Die ehemalige Normannen-Metropole Rouen etwa mit der Kathedrale Notre Dame oder das romantische Städtchen Les Andelys. Auf einem Kalkfelsen oberhalb des Ortes thront die imposante Ruine des Château de Gaillard, das Richard Löwenherz Ende des 12. Jahrhunderts errichten ließ. An der atlantischen Blumenküste laden dann Seebäder und der historische Hafenort Honfleur mit seinen schiefergedeckten Fachwerkhäusern zum Flanieren ein. Viele Impressionisten ließen sich dort inspirieren.

Top-Tipp : In Giverny lebte der Maler Claude Monet. Kunstfans aus aller Welt reisen in das Dorf, um seinen selbst gestalteten Garten, sein Haus und das Atelier zu sehen, wo der weltberühmte Seerosen-Zyklus entstand.

 

Wolga , Swir, Newa

Auf den Spuren der Zaren

MoskauEin Spaziergang über den Roten Platz mit der bunten Basilius-Kathedrale und die Kreml-Besichtigung gehören zum Pflichtprogramm eines Moskau-Besuchs. Auf der Tour nach St. Petersburg stehen zwei Glanzstücke des Goldenen Rings, den mehrere historische Handelszentren formen, auf dem Plan: In Uglitsch am Oberlauf der Wolga befindet sich die Dmitri-Blut-Kirche – an der Stelle, wo einst der Sohn Iwans des Schrecklichen ermordet wurde. In Jaroslawl lockt ein Bummel durch die Altstadt mit arkadengeschmückten Häusern und mehr als 20 Gotteshäusern des 17. Jahrhunderts. Die Panoramafahrten auf dem Wolga-Ostsee-Kanal, der Swir und dem Ladogasee, Europas größtem Süßwasserreservoir, lassen die Weite Russlands erahnen. Die Kunstmetropole St. Petersburg zählt über 1000 Sehenswürdigkeiten. An erster Stelle: Die Eremitage – eines der bedeutendsten Kunstmuseen der Welt.

Topp -Tipp : Die Museumsinsel Kischi im Onega-See ist berühmt für ihre altrussischen Häuser, Kirchen und Windmühlen als Beispiele russischer Holzbaukunst.

 

Dnjepr

Geheimtipp für Entdecker

Ukraine? Für viele ist die ehemalige Sowjetrepublik noch ein weißer Fleck auf der touristischen Landkarte. Auf einer Flussreise – etwa von Kiew nach Odessa am Schwarzen Meer – erleben Besucher in kurzer Zeit die kulturellen Highlights und ursprüngliche Natur des Kosaken-Landes. Die quirlige Metropole bietet vielfältige Shoppingmöglichkeiten und Sehenswürdigkeiten wie die berühmte 142 Meter lange Treppe, die vom Hafen in die Innenstadt führt. Ein Schlenker auf die Halbinsel Krim führt ins geschichtsträchtige Sewastopol, Hauptstützpunkt der russischen Schwarzmeerflotte, mit der antiken Stadt Chersones aus dem 5. Jahrhundert. Sightseeing-Tipps für den Badeort Jalta: Der Liwadija-Palast und das Schwalbennest, ein Schlösschen, das auf einer Klippe balanciert. In Saporoschje informiert das Kosakenmuseum über die legendären Reiterverbände.

Top-Tipp : Kiew mit seiner Prachtstraße Kreschtschatik, der Sophien-Kathedrale mit den monumentalen Wandmalereien und dem Höhlenkloster. Im Mai blühen in der Hauptstadt unzählige Kastanien.